Die Geschichte des KuF

die Anfänge

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Am Anfang stand die Idee auf den Zug der Festspiele in der Oberpfalz aufzuspringen. Dem damaligen Bürgermeister Joachim Hanisch wurde von Hubert Süß ein Stück mit dem Tite „Macht und Minne" angeboten. In diesem Stück, das im Jahr 1345 spielt, wurde die geschichtliche Tatsache aufgearbeitet, dass Bruck in jenem besagten Jahr das Marktrecht erhalten hatte. Gerne nahm der Bürgermeister dieses Angebot an. Jetzt mussten aber Schauspieler her, welche diese Idee in die Tat umsetzten. Voll Freude und Euphorie fanden sich im Oktober 2005 einige Dutzend schauspielbegeisterte Brucker zusammen und gründeten den Kultur- und Festspielverein Bruck. Bereits im Jahr darauf wurde das Festspiel „Macht und Minne" auf dem Marktplatz uraufgeführt. Drei Jahre lang erfuhren die Besucher, dass Nittenau und Bruck in Sachen Wirtschaft mit einander konkurrierten und dass die Liebe viel verbinden kann.

weiter Stücke

Geister

Bereits 2007 wurde ein zweites Stück nun schon unter der Regie von Karin Michl einstudiert. Zur Eröffnung des renovierten Meisl- Anwesens spielten die KuF`ler im Oktober das Stück „Mords Theater“ im Meisl-Saal. 2008 wurde, nach dem Festspiel im Herbst, noch einmal gespielt. Dieses Mal an der Marktmauer hinter dem Rathaus. Ein Fantasie- Märchen mit dem Titel "Arcadia" wurde mit großem Erfolg aufgeführt. Leider musste die zweite Aufführung wegen eines heftigen Gewitters abgebrochen werden. Die Zuschauer bekamen aber die Gelegenheit das Stück ein paar Wochen später doch noch zu sehen. 2009 war dann ein Schicksalsjahr für den KuF. Wegen schlechten Wetters musste "Macht und Minne" komplett abgesagt werden. Dies war auch das Aus für das Ursprungsstück. Der Marktplatz erwies sich als untauglich für Theateraufführungen.

neue Wege

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Damit Bruck in diesem Jahr nicht ganz ohne Theateraufführung des KuFs bleiben musste wurde kurzerhand das Stück „Raphael in den Zeugenstand" einstudiert und wieder war der Meisl-Saal der Aufführungsort. Die Mitglieder des KuF wollten aber nicht weg vom Freilufttheater. Man wollte auch nicht jedes Jahr das gleiche Stück zur Aufführung bringen, denn es hatte sich gezeigt, dass die Zeiten für neue „Festspiele" einfach vorbei war. So ging man einen ganz anderen Weg. Aus dem Festspiel wurde der Marktspielsommer und aus dem „normalen" KuF wurde der „etwas andere Theaterverein".

von Wolfgang bis Goethe

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Im Jahr 2010 wagte man sich zum ersten Mal an einen Klassiker „Die widerspenstige Zähmung" in der bayrischen Fassung von Wolfgang Ramadan - und es wurde ein großartiger Erfolg. Die Besucher zeigten sich sehr erfreut über die Tatsache, einmal ein Stück zu sehen, wie es in der ganzen Gegend nicht gespielt wird. Auch der Aufführungsort hatte sich geändert. Die Stücke werden seitdem hinter der Mehrzweckhalle, vor der malerischen Kulisse einer alten Weide aufgeführt. Der Platz hat auch den großen Vorteil, dass bei Regenwetter in die Halle ausgewichen werden kann. Die KuF´ler machen sich daher jedes Jahr die Arbeit und bauen in der Halle eine weitere Bühne auf. Vom Erfolg des Stückes „Bussi Kathi" beeinflusst, wurde 2011 „Robin Hood" in Angriff genommen und da dieses Stück ebenfalls beim Publikum sehr gut ankam, traute man sich dieses Jahr an ein Stück, dass an Goethes „Dr. Faust" angelehnt ist. Die Kuf'ler haben das Jahr 2012 zum Goethe-Jahr erkoren und so spielen sie im Oktober im Meisl-Saal auch noch das Stück „Der Zauberlehrling" von Johann Wolfgang Goethe.