„Glückliches Händchen" bei Stückauswahl

„Glückliches Händchen" bei Stückauswahl
De Kultur-und Festspielverein Bruck blickt auf eine gelungene Saison zurück.
2014 steht das Stück „Und ewig bockt das Weib" auf dem Programm.



 



 

Die neue Vorstandschaft mit der wiedergewählten Vorsitzenden Christa Steiner (5. v. links),
Bürgermeister Hans Frankl (l.) und Regisseurin Karin Michl (2. v. l.). Foto: tfe

Zur Jahreshauptversammlung des Kultur-und Festspielvereins konnte die Vorsitzende Christa Steiner eine große Anzahl von Mitgliedern begrüßen. Bürgermeister Hans Frankl beglückwünschte den Verein zu den drei hervorragend gelungenen Aufführungen im vergangen Sommer. Die Stückauswahl sei wieder sehr gut gewesen. Er bezeichnete es als richtige Entscheidung, dass man sich von den historischen Stücken abgewendet hat.

Die Schauspieler hätten wieder ihr Bestes gegeben und der Verein habe ja sogar einen kleinen Ausflug ins Filmgeschäft gemacht. Er bedankte sich bei der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und auch den Schauspielern und der Regisseurin Karin Michl sagte er Dank und gratulierte ihnen zu ihren Erfolgen.

Zu Michl sagte er, man hätte keine Bessere finden können und er hoffe, dass sie dem Verein noch lange erhalten bleibt. Zu der geplanten Überdachung im Freizeitzentrum meinte er, dass er sich sicher sei, dass diese Ende Juni fertig gestellt sein wird.

Christa Steiner stellte bei ihrem Rechenschaftsbericht fest, dass im vergangen Marktspielsommer wieder rund 30 Personen vor und hinter der Bühnen agiert haben. Sie bedankte sich bei allen, die mitgeholfen hatten, dass dieses Stück wieder so gut über die Bühnen gegangen ist.
Plätze waren ausverkauft

In diesem Jahr gab es ein Novum in der Geschichte des Kultur-und Festspielvereins, denn es war das erste Mal, dass alle drei Aufführungen im Freien stattfinden konnten. Steiner lobte Regisseurin Karin Michl. Sie beweise jedes Jahr aufs Neue, welch glückliches Händchen sie bei der Stück- und der Schauspielerauswahl habe. In diesem Jahr seien auch die Karten in kürzester Zeit verkauft worden und man konnte dreimal vor ausverkauften Plätzen spielen.

Zur Mitgliedersituation sagte sie, dass man einen momentanen Mitgliederstand von 84 Personen habe, es aber bereits wieder eine Anfrage für eine Neuaufnahme gebe. Bei ihrem Rückblick auf das Vereinsleben merkte sie an, dass man im vergangenen November und auch heuer schon die Aufführungen der Kolpingsfamilie besucht habe, ein Teil der Schauspieler nach München gefahren war, um sich dort schon mal die „Feuerzangenbowle" anzusehen und man sich auch beim Festumzug für den Weihnachtsmarkt in Guteneck beteiligt habe.
Des weiteren beteiligten sich die Vereinsmitglieder an der Aktion Saubere Landschaft, dem Bürgerfest dem Weihnachtsmarkt und dem Familiennachmittag. Man war bei den Theatertagen in Neusath und auf der kleinen Landesgartenschau in Tirschenreuth vertreten, wo man das neue Stück vorstellte. Es wurde wieder ein Ausflug angeboten, der sehr gut angenommen worden sei und vor ein paar Wochen konnten sich einige Schauspiele auf der Kinoleinwand bewundern.

Auch zum Galaabend für die Vergabe des Zukunftspreises war man eingeladen. Leider sei der Verein hier aber leer ausgegangen.Das erste Schauspielertreffen fand auch schon statt. Dann blickte sie noch kurz voraus auf die geplanten Aktivitäten. Dabei erklärte sie, dass man für den kommenden Marktspielsommer vier Aufführungstage angesetzt habe, da man nicht sicher sein könne, ob denn die Überdachung am Freizeitzentrum rechtzeitig fertig werden wird. Sollte dies nicht der Fall und Regenwetter angesagt sein, müsse man in den Meisl-Saal ausweichen.

Da hier aber weniger Personen Platz finden, müsse man eben viermal spielen. Der Kartenvorverkauf werde erst am 23. Juni beginnen und die Aufführungstermine sind vom 17. bis 20. Juli. Dann wurde von der Vorsitzenden noch der Antrag auf Satzungsänderung gestellt, die von den Anwesenden einstimmig genehmigt wurde.

Rund 50 Proben waren nötig

Dann ergriff Regisseurin Karin Michl das Wort. Sie betonte, dass bereits im Jahr 2012, als man den Faust gespielt habe, für sie schon feststand, „dass wir in diesem Jahr die Feuerzangenbowle spielen werden". Nach langem Hin und Her habe sie dann auch herausgefunden, wo sie das Stück bekommen konnte. Zusammen mit einigen Mitgliedern habe sie sich das Stück dann in München angeschaut und dabei festgestellt: „Die kochen auch nur mit Wasser. Und was die können, das können wir auch. Und so war es schlussendlich dann auch".

Rund 50 Proben waren nötig gewesen, damit das Stück so gut werden konnte. Für die Bühnenbauer und Kostümschneider gab es in diesem Jahr nicht so viel zu tun, was sich aber nächstes Jahr ändern wird, da das Bühnenbild und die Kostüme doch etwas aufwendiger sein werden.
Michl sagte, sie freue sich schon auf das kommende Jahr und sie sei sich sicher, dass das neue Stück „Und ewig bockt das Weib" dem Publikum gefallen wird. Dann standen noch Neuwahlen auf dem Programm, die sehr schnell über die Bühne gebracht werden konnten. (tfe)