Jagertee statt Sekt zur Probe

 

 

Jagertee statt Sekt zur Probe
Darsteller sind hart im Nehmen. Der Kultur- und Festspielverein Bruck hofft auf besseres Wetter für die Aufführung der „Feuerzangenbowle".

 

 



 



Schauspieler sind hart im Nehmen. Dass dies wirklich stimmt, bewiesen die Darsteller des Kultur- und Festspielvereins Bruck. Nach einem sehr langen Winter und ständig schlechtem Wetter konnte vor kurzem endlich die Bühne aufgebaut werden und am vergangen Donnerstag fand dann die erste „Freiluftprobe" statt.

Diese Probe war ein Novum in der Vereinsgeschichte. Zum ersten Mal wurde auf den Freiluftprobenbeginn nicht mit einem Schluck Sekt, sondern mit Jagertee und Apfelpunsch angestoßen. Trotz der widrigen Umstände zeigten die Darsteller, wie weit sie mit ihren Rollen mittlerweile schon gekommen sind. Sie mussten sich aber auch regelrecht „warmspielen", denn bei Temperaturen unter zehn Grad wurde ihnen schon sehr schnell kalt.

Nach eineinhalb Stunden war es dann aber endlich soweit. Regisseurin Karin Michl war mit den Leistungen der Darsteller so zufrieden, dass die Probe beendet werden konnte. Nun hoffen die Schauspieler, dass sich das Wetter endliche einmal von seiner freundlicheren Seite zeigt und dass der Wintermantel bei den Proben endlich gegen eine leichte Sommergarderobe eingetauscht werden kann.