Schwierigkeiten erfolgreich gemeistert

 

 

Schwierigkeiten erfolgreich gemeistert
Kultur- und Festspielverein blickt hoffnungsvoll in die Zukunft / Theaterstück im Meislsaal

 

 

 

 

 

Thomas Giptner führt weiterhin den Kultur- und Festspielverein. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er für eine weitere Amtsperiode als Vorsitzender bestätigt. Als neuer Stellvertreter steht ihm Stefan Schwarzmayr zur Seite. Bei der Versammlung wurde beschlossen, dass der Verein in das Vereinsregister eingetragen werden soll.

Rund 20 Mitglieder des Kultur- und Festspielvereins begrüßte Giptner am Mittwoch zur Jahreshauptversammlung im „Havanna". Zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes erinnerte Thomas Giptner an die Querelen im Zusammenhang mit der erneuten Aufführung des Festspiels, was den Rückzug von 17 Darstellern zur Folge gehabt habe. Seines Erachtens war dadurch zunächst die erneute Aufführung des Festspiels gänzlich in Frage gestellt. Trotz alledem konnten die Aufführungen aber dann doch stattfinden. Grund dafür sei die Tatsachegewesen, dass die Schauspielerposten mit neuen Leuten besetzt werden konnten. In Karin Michl habe man außerdem eine Regisseurin gefunden, die die Voraussetzungen für eine erneute Aufführung des Festspiels geschaffen habe. Sein Dank galt daher vor allem Karin Michl und den neuen Darsteller, die ihren Part hervorragend erfüllt hätten. Mit 1200 Zuschauern bei drei Aufführungen könne man von einem guten Erfolg sprechen, so Giptner.

In seinen weiteren Ausführungen erinnerte der Vorsitzende an zusätzliche Aktivitäten der Mitglieder. Danach waren die Akteure bei verschiedenen Festspielvereinen bei deren Festen und Aufführungen vertreten und teilweise beim Rahmenprogramm aktiv dabei, um auch so für das Brucker Festspiel zu werben. Man beteiligte sich am Bürgerfest und kümmerte sich um beim 100-jährigen Jubiläum der Bahnlinie Bodenwöhr-Bruck-Nittenau beim ehemaligen Bahnhof in Bruck um die Gäste. Er fasste schließlich zusammen und meinte, dass man trotz aller widrigen Umstände seit der Gründung des Vereins hervorragende Arbeit geleistet habe und einem für Zukunft nicht Bange sein müsse. Man werde die Vorhaben meistern.
Mit dem lustigen Schwank „Ein Mordstheater", der am Samstag und Sonntag, jeweils um 20 Uhr als Einakter im neu renovierten „Meisl-Saal" aufgeführt wird, bietet der Festspielverein ein Schauspiel auf einem weiterem Theater-Terrain an.

Nach einem umfassenden Kassenbericht, den Konrad Gleixner für den verhinderten Kassier Daniel Gleixner abgab, dankte Bürgermeister Joachim Hanisch dem Verein für die Leistungen und die Arbeit und auch für die Überwindung der Hindernisse. Nachdem er noch aufklärend auf einige rechtliche und vertragliche Tatbestände bezüglich des Festspiels hingewiesen hatte, wünschte er dem Kultur- Festspielverein für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde einstimmig beschlossen, dass der Verein in das Vereinsregister eingetragen wird. Die dazu erforderlichen Änderungen von verschiedenen Paragraphen der Satzung fanden ebenfalls die Zustimmung der anwesenden Mitglieder.

Unter der Leitung von Bürgermeister Hanisch ging die Neuwahl der Vorstandschaft zügig und flott über die Bühne. So wurde der bisherige Vorsitzende Thomas Giptner mit einem großen Vertrauensbeweis in seinem Amt bestätigt. Zum neuen Stellvertreter wurde Stefan Schwarzmayr gewählt. Um die Kasse kümmert sich künftig Katrin Marschalt und zur Schriftführerin wurde Christa Steiner gewählt. Zur Leiterin für die Öffentlichkeitsarbeit wurde Agnes Feuerer bestimmt und als Regisseurin Karin Michl mit viel Applaus bestätigt. Zu Beisitzern wurde Matthias Auburger, Edith Seebauer und Petra Duschinger gewählt. Gemäß Vereinssatzung gehört auch Bürgermeister Joachim Hanisch der Vorstandschaft als Beisitzer an. Zu Kassenprüfern wurden Margret Giptner und Josef Steiner bestimmt.