Festspiel „Macht und Minne": kürzer aber genauso spannend

 

 

Festspiel „Macht und Minne": kürzer aber genauso spannend
Es gibt noch Karten für die Aufführungen am 20. und 21. Juli

 

 

 

 

 

 

 

Das Festspiel „Macht und Minne" von Hubert Süß wird nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr heuer am 20., 21. und 22. Juli auf dem Marktplatz aufgeführt werden. Worum geht es nun in diesem Stück?

In der Zeit des frühen Mittelalters, so um das Jahr 1345, hatte Nittenau das alleinige Marktrecht und war somit berechtigt wöchentlich einen Markttag abzuhalten. Beliefert wurden die Händler aus Nittenau unter anderem auch von den Handwerkern aus Bruck. Sie mussten ihre Ware für wenig Lohn an die Nittenauer verkaufen.

Aber nicht nur um Macht und Geld geht es in diesem Stück auch die Liebe spielt eine Große Rolle. Der arme Kilian Tucher aus Bruck verliebt sich in die Tochter des reichen Tuchhändlers Lorenz Weber aus Nittenau. Natürlich passte dem Vater diese Liebe überhaupt nicht in sein Konzept, denn er hatte für seine Tochter Carolina bereits einen Heiratskandidaten an der Hand. Dann aber geschieht etwas, mit dem niemand gerechnet hatte. Ruprecht von Wittelsbach hat die gesamten „Liegenschaften" derer von Satzenhofen gekauft und Otto von Pertolzhofen als Verwalter eingesetzt. Des Weiteren verlieh er dem Orte Bruck das Recht, Märkte abzuhalten. Diese Tatsache verhalf den Bruckern alsbald zu Geld und Ansehen.

Die Mutter des Kilian Tucher trägt seit ihrer Jugend ein Geheimnis mit sich, das es ihr genau zu dieser Zeit ermöglicht, mit ihrem Sohn sehr schnell ein florierendes Geschäft aufzubauen. Einer Hochzeit von Kilian und Carolina stünde eigentlich nichts mehr im Wege, wenn da nicht der eigensinnige Vater wäre. Ob es zu einem „Happy End" kommt und welches Geheimnis Mutter Anna mit sich herumträgt und was dies für Auswirkungen auf die Zukunft ihres Sohnes haben wird, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

Da aber dieses Stück im vergangen Jahr nach Meinung von Besuchern etwas „langatmig" war, hat es Hubert Süß nun gestrafft. Es ist etwa eine halbe Stunde kürzer – ohne dass das Stück an Spannung verloren hat.

Vor Beginn und in der Pause wird nicht nur Sekt, sondern auch der neue Brucker Marktgeist ausgeschenkt. Wer mehr über das Stück oder den Kultur- und Festspielverein erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des Vereins unter www. marktspielsommer.de, jederzeit informieren.

Karten zum Stück gibt es zum Preis von acht Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder und Begünstigte bei der Sparkasse, der Raiffeisenbank und bei der Gemeindeverwaltung; dort ist auch telefonische Kartenbestellung unter (09434) 941219 möglich.