Probearbeiten für „Macht und Minne" laufen schon recht gut

 

 

Probearbeiten für „Macht und Minne" laufen schon recht gut
Kampf gegen den Marktplatz-Lärm / Viel Arbeit für die Requisiten

 

 

 

 

 

 

Voll bei der Sache sind die Schauspieler des Festspielvereins bei den Proben zu „Macht und Minne". Trotz der Querelen zu Beginn des Jahres konnten alle Hauptrollen neu besetzt werden. Alle „Neuen" fügen sich sehr gut in das Gefüge ein und jeder möchte das Beste aus der Sache machen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Proben stets konzentriert gearbeitet wird. Auch Karin Michl, welch die Szenenproben leitet, bescheinigt jedem Darstellern einen eisernen Willen, sein Bestes zu geben. Es kann schon mal vorkommen, dass die eine oder andere Szene oder Teile davon immer und immer wieder geprobt werden, bis Karin Michl damit einverstanden ist. Aber keiner murrt und jeder versucht, noch besser zu werden. Es kann auch schon einmal vorkommen, dass die Schauspieler, vor allem die „Neuen" selber um eine Zusatzprobe bitten.

Wie hart die „Arbeit" als Leihendarsteller sein kann, zeigen auch die Durchlaufproben auf dem Marktplatz. Bei der ersten Probe auf dem Marktplatz kämpften die Schauspieler mit einer enormen Geräuschkulisse und so manches wichtige Stichwort ging in diesem Geräuschpegel unter oder wurde nicht verstanden, so dass auch die Geduld von Hubert Süß auf eine harte Probe gestellt wurde.

Bei der letzten Szenenprobe kam aus den Reihen der Darsteller der Wunsch, dass alle noch ausstehenden Proben auf dem Marktplatz abgehalten werden sollten. Auch das Wetter sollte dabei keine Rolle spielen, denn „langsam wird es mehr als ernst," wissen die Darsteller. Und doch lassen sich sie sich ihre gute Laune und ihre Spielfreude nicht verderben. Viel wird gelacht und gealbert und natürlich spielt — vor allem bei den Damen — auch die Kleiderfrage eine sehr große Rolle. Edith und Christa Steiner nähen, was ihre Maschinen hergeben, um für jeden das passende Gewand zu fertigen. Es ist zwar ein gewisser Kleiderfundus vorhanden, auf den zurückgegriffen werden kann, aber dennoch bleibt es nicht aus, dass verschiedene Kleidungsstücke neu erstellt werden müssen. Aber auch Taschen, Gürtel und Hellebarden müssen noch angefertigt werden.

Damit man bei den anstehenden Festzügen auch als Kultur- und Festspielverein erkannt wird, hat Karl Steiner ein Vereinstaferl angefertigt. Ganz im Stile des Mittelalters zeigt es nun jedem, den es interessiert, woher dieser bunte „Haufen" kommt. So wollen die Mitglieder, Werbung für das mittelalterliche Festspiel „Macht und Minne" auf dem Marktplatz in Bruck machen.

Die drei geplanten Aufführungen finden vom 20. bis 22. Juli statt und beginnen jeweils um 21 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es zum Preis von acht und fünf Euro bei der Sparkasse, der Raiffeisenbank und im Rathaus. Unter der Adresse www.marktspielsommer.de können sie auch via Internet geordert werden.

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