Dreimal „Macht und Minne" beim Brucker Festspielsommer

 

 

Dreimal „Macht und Minne" beim Brucker Festspielsommer
Aufführungen vom 20. bis 22. Juli / Hälfte der Rollen neu besetzt

 

 

 

 

 

 

Der Kultur- und Festspielverein Bruck hat seine Krise offenbar überwunden und will mit drei Aufführungen des Stückes „Macht und Minne" im Juli dieses Jahres an den Festspielsommer des Vorjahres anknüpfen. Mit im Boot ist auch Autor und Regisseur Hubert Süß.

Bei einer Pressekonferenz im Rathaus berichteten Bürgermeister Joachim Hanisch und Vorsitzender Thomas Giptner am Freitag, dass die Querelen im Verein ausgeräumt worden seien. Das Stück „Macht und Minne" aus der Feder von Hubert Süß soll vom 20. bis 22. Juli dreimal aufgeführt werden. „Die Stimmung unter den Leuten ist gut", so Giptner.

Vorerst verzichtet wird auf eine Aufführung des Stückes „Die Kornblumenhochzeit", das Hubert Süß als Fortsetzung von „Macht und Minne" geschrieben hat. „Der Markt hat zwar Interesse an der Fortsetzung. Aber ob und in welcher Form es in Bruck aufgeführt werden kann, darüber reden wir, wenn die drei Aufführungen im Juli vorbei sind", sagte Bürgermeister Hanisch.

Bei „Macht und Minne" werden die Zuschauer heuer zahlreiche neue Gesichter auf der Bühne sehen. Etwa die Hälfte der Rollen wurde vom Verein neu besetzt. Die neuen Darsteller wurden von Karin Michl aus Kirchenrohrbach, ehemals Vorsitzende beim Nittenauer Theater- und Festspielverein, in Einzelproben an das Stück herangeführt. Sie zeigte sich am Freitag zuversichtlich, dass alle sich nahtlos einfügen werden. Die Abschlussproben und die Aufführungen selbst stehen unter der Leitung von Hubert Süß.

Geändert hat sich auch die Länge der Aufführung. Süß hat das Stück etwas gestrafft. „Dies war möglich, weil die Geschichte mittlerweile ausreichend in den Köpfen platziert ist", sagte er am Freitag bei der Pressekonferenz. Man könne deshalb auf die „ganz großen historischen Erklärungen" verzichten. Für die verbleibende Zeit bis zur Aufführung komme es jetzt vor allem darauf an, sehr diszipliniert zu arbeiten.

Verzichtet wird heuer aus finanziellen Gründen auch auf die Zuschauertribüne. Für jede Aufführung werden 500 Stühle bereit gestellt. Sollte nach den Aufführungen etwas Geld übrig bleiben, könne man darüber nachdenken, eine Tribüne zu bauen oder gebraucht zu erwerben, so Hanisch. Etwas kleiner als im vergangenen Jahr wird aus demselben Grund auch das Rahmenprogramm ausfallen.

Die drei Aufführungen beginnen jeweils um 21 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es zum Preis von acht und fünf Euro ab sofort bei der Sparkasse, der Raiffeisenbank und im Rathaus. Unter der Adresse www.marktspielsommer.de können sie auch via Internet geordert werden.