Laien spielen „Die Kornblumenhochzeit"

Laien spielen „Die Kornblumenhochzeit"
Kultur- und Festspielverein stellt umfangreiches Programm vor /
„Brucker Raunacht" am 5. Januar
 

Vorsitzender Thomas Giptner blickte kurz zurück auf die erste Festspielsaison und stellte fest, dass das Festspiel bei allen Zuschauern sehr gut angekommen sei. Leider lief aber der Verkauf der DVD's beim Bürgerfest nur sehr schleppend, so dass man immer noch einige Exemplare zur Verfügung habe. Für das nächste Jahr kündigte er ein Novum an: vom 6. bis 9. Juni wird noch einmal „Macht und Minne" zur Aufführung kommen, aber bereits am 20. bis 23. Juli wird es die Fortsetzung des Spieles geben.

Intendant Hubert Süß schlug in die gleiche Kerbe wie der Vorsitzende. Er lobte noch einmal die sehr gute Zusammenarbeit beim Festspiel. Auch die umfangreichen Aufräumarbeiten gingen flott über die Bühne. Kurz vor der Premiere von „Macht und Minne" zeigte es sich, dass man viel zu wenig Karten hatte und man noch locker eine dritte Aufführung hätte machen können. Dies wurde nun für das nächste Jahr berücksichtigt. Härter durchgreifen wird er bei der Probendisziplin. „Es kann nicht angehen", so der Intendant, „dass der eine oder andere nur mal so sporadisch bei den Proben dabei ist oder aber desöfteren unentschuldigt fehlt. „Das Festspiel lebt vom Fleiß aller und das soll auch in Zukunft so sein".

Süß betonte, dass man bestrebt sei, in Bruck eine Kulturszene aufzuziehen, die das Festspiel als Mittelpunkt haben wird. Deshalb habe man sich, in der jüngsten Vorstandschaftssitzung auch ein Herbst- und Winterprogramm überlegt. Zum Abschluss bedankte er sich noch einmal bei all denjenigen, ohne die dieses Festspiel nicht hätte realisiert werden können. Da waren die Bühnenbauer, Mauermahler und Kostümschneiderinnen, ebenso dabei wie die Mitglieder der Gemeindeverwaltung und des gemeindlichen Bauhofes, die in ihrer Freizeit Stühle geschleppt und auch sonst viele nötige Handgriffe erledigt haben. Auch Christa Hofmann-Pöppl und der FFW Bruck dankte er für den reibungslosen Ablauf bei der Verköstigung der Festspielbesucher.

Aber auch Bürgermeister Joachim Hanisch dankte er für seine tatkräftige Unterstützung. Übereingekommen sei man überdies auch, dass für das nächste Jahr unbedingt eine Tribüne gebaut werden muss. Um dafür EU-Zuschüsse zu ergattern, wird sich die Vorstandschaft schnellstmöglich mit Plänen an den Bürgermeister wenden. Trotz der vielen Ausgaben konnte Kassier Daniel Gleixner einen positiven Kassenbericht abgeben.

Dann stellte Hubert Süß das Winterprogramm vor. Los geht es bereits am 4. November mit dem Besuch eines mittelalterlichen Konzertes in Amberg und am 17. November können sich die Schauspieler bei einem „Macht und Minne-Kinoabend" im Gasthof Schächerer selbst bewundern. Am 25. November und 2. Dezember wird ein Mittelalter-Tanzkurs stattfinden. Ebenso ist ein „Mittelalter-Nähkurs" geplant. Da es aber nicht nur mittelalterlich zugehen soll, findet am 8. Dezember beim Bergerwirt eine Adventssitzweil statt. Auch wird man sich wieder am Weihnachtsmarkt beteiligen und am 17. Dezember wird ein Kinder-Literaturtag stattfinden.

Wer wissen möchte wie im Mittelalter gekocht wurde, hat dazu im Januar bei einem Kochkurs die Möglichkeit. Ein Höhepunkt im Programm wird aber die „Brucker Raunacht" am 5. Januar im Bauernmuseum sein. Diese Veranstaltung ist für die gesamte Bevölkerung gedacht.

Dann ging der Intendant noch kurz auf das geplante Sommerprogramm ein. Er informierte die Anwesenden, dass die Fortsetzung des Stücks „Macht und Minne" „Die Kornblumenhochzeit" heißen wird und im Gegensatz zum Premierenstück wird dies eher ein Krimi werden. Im Januar wird dann bereits wieder ein Schauspielertreffen stattfinden, bei dem dann alles weitere besprochen werden wird.