Am Ende siegt das Gute Fantasy-Märchen Arcadia

 

Am Ende siegt das Gute
Fantasy-Märchen Arcadia schlägt Publikum in seinen Bann - Gelungene Aufführungen

Premiere von Arcadia: Am Freitag ging sie an der historischen Marktmauer von Bruck über die Bühne. Das Finale schien zum Greifen nah, da prasselte der Regen nieder. Dessen ungeachtet spielten die Darsteller unbeeindruckt weiter. Ein Teil des Publikums suchte zwar das Weite, doch viele harrten aus, wollten ihre Ahnung auf ein Happyend bestätigt sehen.

 

 Mit dem Fantasy-Märchen nicht nur für Erwachsene begann der Marktspielsommer 2008 in der Marktgemeinde, darauf wies Vorsitzender Thomas Giptner bei der Begrüßung hin.

Schirmherr Bürgermeister Joachim Hanisch sprach von Arcadia als einem Traumland der Griechen, wo sich alle Träume und Wünsche erfüllen. Er meinte, dass mit diesem Stück eine tolle Geschichte entstanden sei, unter der Regie von Karin Michl. Mitgebracht hatte er eine "kleine Finanzspritze", die er Giptner überreichte. Die Erzählerin Colwyna (Edith Seebauer) nahm die Zuschauer mit zurück in eine Zeit der Zauberei, der bösen und guten Mächten. Es ist der Wunsch nach ewiger Jugend, die sich in vollendeter Schönheit entfalten soll: Ein Wunderelixier soll den beiden Hexen Sala (Marion Finken) und Flaga (Petra Duschinger) zur Jugend und Schönheit verhelfen.

Schwierig wird es, als noch die Träne einer Jungfrau dem Mittel beigemischt werden muss. Kurzerhand entführen die listigen Gestalten Prinzessin Lyssa (Stefanie Hanisch). Ein Retter musste her, ein mächtiger Magier, den Hofzauberer Mengo (Karl Steiner) in der Neuzeit zu finden glaubt: den völlig arglosen Kevin, der urplötzlich ins Mittelalter versetzt wird. König Elmeric von Dalriada (Stefan Schwarzmayr), Vater der Verschwundenen, will natürlich sein Kind wieder zurück. Und so machen sich Kevin und der Hofzauberer auf den Weg in den dunklen Wald. Balor, der Herr der Finsternis (Toni Eiselbrecher), nimmt die Prinzessin mit in seine Unterwelt. Dort hausen zudem die beiden Hexen Gog (Agnes Feuerer) und Magog (Christa Steiner), die Kevin als Opferschmaus für Balor sehen.
Dort trifft auch Oswyn, der Knappe des Königs (Daniel Gleixner) ein. Der lustige Geselle hat sich vorgenommen, die Prinzessin zu ehelichen. Am Ende siegt das Gute über das Böse. Kevin gesteht Prinzessin Lyssa seine Liebe, die stärker war, als der Wunsch in die Neuzeit zurückzukehren. Am Samstag wurde das Stück erneut aufgeführt. Allerdings spielte dann Josef Steiner Mengo, den Hofzauberer und Dieter Marschalt Balor, den Herrn der Finsternis. Und wer beide Aufführungen versäumt hat, der kann sich auf den 12. und 13. September freuen, denn dann hebt sich wieder der Vorhang für Arcadia.

Reichlich Applaus

Mittelalterfreunde brauchen nicht so lange zu warten, denn am 18. und 19. Juli kommt das Festspiel "Macht und Minne" wieder zur Aufführung. "Schön war es", meinten die Zuschauer, die sich ihre gute Laune nicht durch das kalte Regenwetter vermiesen ließen. Den Darstellern sowie allen, die im Hintergrund zum Erfolg beigetragen hatten, wurde abschließend vom Vorsitzendem Thomas Giptner gedankt. Das Publikum zollte seine Anerkennung für den Zweiakter mit reichlich Applaus.